Behindertenpauschbetrag (§ 33 b EStG)

Behindertenpauschbetrag (§ 33 b EStG)

Soweit der Pauschbetrag nicht zum ersten Mal geltend gemacht wird reicht es für Veranlagungszeiträume ab 2017 aus, die Unterlagen erst auf Verlangen des Finanzamts vorzulegen. Künftig setzt der steuerliche Abzug des Behindertenpauschbetrages voraus, dass die für die Feststellung einer Behinderung zuständige Stelle (das Versorgungsamt) die notwendigen Daten elektronisch an die Finanzbehörde übermittelt. Der Steuerpflichtige muss hierzu die Kommune per schriftlichem oder elektronischem Antrag ermächtigen, die insoweit besteuerungsrelevanten Daten an das Wohnsitz-Finanzamt zu übersenden (§ 93 c AO). Mit der Einführung der elektronischen Übermittlungspflicht wird ein Nachweis der festgestellten Behinderung in Papierform nicht mehr möglich sein. 

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