E-Bilanz: jetzt wird es ernst!

E-Bilanz: jetzt wird es ernst

Die elektronische Bilanz musste auch schon in den Vorjahren beim Finanzamt eingereicht werden, Sanktionen bei Nichtabgabe erfolgten aber bisher nicht. Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 kann nun die Abgabe einer elektronischen Bilanz durch Androhung und Festsetzung von Zwangsgeldern erzwungen werden. Der Hintergrund: Die Finanzverwaltung wendet ab 2017 bei der Bearbeitung von Steuererklärungen das Risikomanagement  an. Die Rechner der Finanzverwaltung benötigen hierfür die Datensätze aus der E-Bilanz.

Bis 2016 war die Finanzverwaltung noch nicht in der Lage, die Datensätze der E-Bilanz sinnvoll zu nutzen, weil die Programmierung hierzu noch nicht abgeschlossen war. Was bedeutet  die neue Vorgehensweise für Sie als Steuerzahler? Die Rechner der Finanzverwaltung entscheiden ab sofort darüber, ob der Steuerfall programmgesteuert ohne dass ein Sachbearbeiter die Erklärung zu Gesicht bekommt automatisch durchläuft, ob die Erklärung zur Bearbeitung einem normalen Sachbearbeiter der Finanzverwaltung zugewiesen wird oder ob eine Betriebsprüfung veranlasst wird.  Der Qualität und Plausibilität der Daten kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

< zurück zur Übersicht

arens + becker PartGmbB

Kanzlei für Steuerberatung + Wirtschaftsprüfung

Agrippinawerft 8
50678 Köln

Telefon: + 49 221 974525-0
Fax: + 49 221 974525-50

info_at_arens-becker.com

Arens + Partner