Förderung des Wohnungsbaus

Förderung des Wohnungsbaus

Union und SPD haben sich während ihres Fraktionstreffens in Bayern auf erste Maßnahmen geeinigt, um den Wohnungsbau zu forcieren. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 soll ein Baukindergeld eingeführt werden. Das soll für den Neubau oder den Kauf einer Immobilie in Deutschland gelten. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf –bei einem Kind- 90.000 Euro nicht übersteigen. Pro weiteres Kind erhöht sich dieser Betrag um 15.000 Euro. Der Anspruch auf Baukindergeld gilt für alle Kaufverträge bzw. Baugenehmigungen für selbst genutzte Immobilien in Deutschland, die seit dem 1. Januar 2018 neu abgeschlossen oder erteilt wurden. Für das laufende Haushaltsjahr sind bereits 400 Millionen Euro  hierfür eingeplant worden.

Als weitere Förderung von Wohnungsneubauten soll eine bis Ende des Jahres 2021 befristete steuerliche Sonderabschreibung für den frei finanzierten Wohnungsbau eingeführt werden. Sie beträgt zusätzlich zur linearen Abschreibung ( 2 Prozent)  4 Jahre lang 5 Prozent.
Die Förderung soll an die Bedingung geknüpft werden, dass Wohnungen im bezahlbaren Mietsegment geschaffen werden. Nähere Einzelheiten hierzu sind noch nicht bekannt. 

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