Geringwertige Wirtschaftsgüter

Geringwertige Wirtschaftsgüter

Zur Zeit beträgt die Höchstgrenze für sofort abschreibungsfähige geringwertige Wirtschaftsgüter 410 Euro. Diese Wertgrenze wird für nach dem 31.12.2017 angeschaffte Wirtschaftsgüter auf 800 Euro erhöht.

Ein Arbeitnehmer, der im Jahre 2018 einen Computer als Arbeitsmittel mit Netto-Anschaffungskosten bis zu 800 EUR anschafft, kann diese im Jahr der Anschaffung als Werbungskosten abziehen. Bei höheren Anschaffungskosten erfolgt eine Verteilung  auf die Nutzungsdauer.

Ein nicht zum Vorsteuerabzug berechtigter Arzt erwirbt nach dem 31.12.2017 ein medizinisches Gerät für 952 EUR brutto. Er kann diesen Betrag gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort als Betriebsausgabe abziehen, denn die Netto-Anschaffungskosten betragen nur 800 EUR (800 EUR + 19 % Umsatzsteuer = 952 EUR). Maßgebend ist der Nettobetrag. Unerheblich ist, ob der Steuerpflichtige zum Vorsteuerabzug berechtigt ist oder nicht. 

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