Kranken- und Pflegeversicherung für Selbständige –Änderung ab 1. Januar 2019

Kranken- und Pflegeversicherung für Selbständige –Änderung ab 1. Januar 2019

Die Bundesregierung senkt zum 1. Januar 2019 das unterstellte Mindesteinkommen für hauptberuflich Selbständige zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge um die Hälfte und entlastet dadurch viele kleine Unternehmer erheblich. Das unterstellte Mindesteinkommen für hauptberuflich Selbständige wird halbiert und auf 3/8 der monatlichen Bezugsgröße (2018 = 3.045 Euro) herabgesetzt. Gleichzeitig entfallen die bisherigen Regelungen für Härtefälle und Existenzgründer. Durch die Änderungen erwarten die Krankenkassen Mindereinnahmen von 800 Millionen Euro und die Pflegekassen Mindereinnahmen von 135 Millionen Euro. Die hohe Mindestbezugsgröße war Politikern und Gründerverbänden seit Jahren ein Dorn im Auge. Viele „Solo-Selbständige“ konnten die Beiträge nicht aufbringen. Sie mussten für den Schritt in die Selbständigkeit eine hohe Hürde nehmen: Sie werden als freiwillig versicherte Mitglieder eingestuft und müssen den Beitrag –anders als Arbeitnehmer- alleine schultern. 

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