Scheinselbständigkeit oder selbständige Tätigkeit?

Scheinselbständigkeit oder selbständige Tätigkeit

Bei der Scheinselbständigkeit wird durch eine entsprechende vertragliche Gestaltung eine selbständige Tätigkeit vorgetäuscht. Tatsächlich handelt es sich aber um eine abhängige Beschäftigung als Arbeitnehmer. Entscheidend für die Beurteilung ist nicht die vertragliche Gestaltung. Die tatsächlichen Verhältnisse sind maßgebend!

Häufig ist in der Praxis eine eindeutige Zuordnung auf den ersten Blick nicht möglich, weil sowohl Merkmale einer abhängigen Beschäftigung als auch einer Selbständigkeit vorliegen. Wenn man nicht sicher ist, sollte eine Klärung erfolgen. Stellt erst der Betriebsprüfer der Deutschen Rentenversicherung nachträglich Scheinselbständigkeit bei freien Mitarbeitern im Betrieb fest, kann das für den Auftraggeber richtig teuer werden. Es droht dann die Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen für mehrere Jahre plus Zinsen.

Im Zweifel helfen zur Klärung das Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung Bund, die Prüfung durch eine Krankenkasse oder eine juristische Beratung. Nur  hierdurch kann im Zweifel Sicherheit zur Einstufung der Tätigkeit erlangt werden. 

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