Verluste aus privaten Darlehen

Unverzinsliche Angehörigen-Darlehen

Im Oktober 2017 hat der Bundesfinanzhof (BFH) ein Urteil zugunsten von Personen gefällt, die ein privates Darlehen vergeben haben. Von den Zinseinkünften auf solche privaten Darlehen muss 25 Prozent Abgeltungssteuer gezahlt werden. Fällt das Darlehen aus, weil der Darlehensnehmer insolvent geworden ist, kann die ausgefallene Forderung laut BFH als Verlust geltend gemacht werden (Az. III R 13/15). Dies gilt nach Vorgabe der Richter aber nur dann, wenn endgültig fest steht, dass über bereits gezahlte Beträge hinaus keine weiteren Rückzahlungen mehr erfolgen werden.

Bis zur BFH-Entscheidung  wurden Darlehensverluste im privaten Bereich der Vermögensebene zugeordnet und waren damit steuerlich nicht berücksichtigungsfähig. 

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