Vollmachtsdatenbank 2.0 erfolgreich

Vollmachtsdatenbank 2.0 erfolgreich

Die Vollmachtsdatenbank in der Version 2.0 wurde Mitte April 2017 den Steuerberatern präsentiert.  Seit 3 ½ Jahren haben Steuerberater bereits die Möglichkeit, Vollmachtsdaten elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Mangelns weitergehender technischer Voraussetzungen seitens der Finanzverwaltung war bislang aber lediglich der Abruf der elektronischen Daten im Rahmen der vorausgefüllten Steuererklärung möglich. Durch die nun erfolgte Anbindung der Vollmachtsdatenbank an GINSTER (Grundinformationsdienst Steuer) und damit an das System der Finanzverwaltung wird der Nutzungsumfang nun deutlich weiter und das Verfahren wird komfortabler. Jetzt ist auch die Steuerkontenabfrage möglich.

Die Wartezeiten für die Nutzung des Datenabrufs haben sich ganz erheblich verkürzt. Im Rahmen der Bearbeitung von Steuererklärungen werden die von Dritten an die Finanzverwaltung übermittelten Daten wie Lohnsteuerdaten, Rentenbezugsmitteilungen oder Beitragsdaten der Kranken- und Pflegeversicherungen abgefragt und mit den Angaben des Mandanten abgeglichen. Bislang lagen zwischen Übermittlung der Vollmacht und Datenabruf rund 37 Tage, was zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Steuererklärungen führte. Ein Grund hierfür war das von der Finanzverwaltung an die Steuerpflichtigen gerichtete Schreiben mit der Information über deren Widerspruchsrecht. Ein anderer Grund waren die zeitraubenden länderspezifisch unterschiedlichen Verfahren bei der elektronischen Steuerkontenabfrage. Durch das neue Verfahren soll sich nun die Wartezeit nach einer gewissen Übergangsphase auf bis zu 2 Tage verkürzen. 

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