GmbH Jahresabschluss Köln Lindenthal

Sie haben ein Unternehmen in Köln Lindenthal und sind auf der Suche nach einer Steuerberatungskanzlei, die sich mit dem GmbH Recht auskennt und einen GmbH Jahresabschluss machen kann. Wir von der Kanzlei Arens & Becker haben unsere Kanzlei im Kölner Rheinauhafen, nicht weit von Ihrem Standort in Köln Lindenthal entfernt. Wir betreuen viele Unternehmen in Köln Lindenthal und können auch Sie zu allen Fragen in Bezug auf die GmbH und den GmbH Jahresabschluss sachkundig unterstützen.

Welche Fehler kann man bei einem GmbH Jahresabschluss machen?

Geschäftsführer-Tantiemen
 
Bei einer GmbH kann das Gehalt eines Gesellschafter-Geschäftsführers als Betriebsausgabe steuerlich angesetzt werden. Ein hohes Gehalt könnte also unter Umständen Vorteile haben. Die Gewerbesteuer kann man mit einem hohen Geschäftsführergehalt mindern, die bei der GmbH zu einer Definitiv-Belastung führt, weil nicht auf die Einkommensteuer anrechenbar.
 
Bei einer Tantiemen-Vereinbarung muss man vorsichtig sein. Hier sind Limits zu beachten, damit das Finanzamt keine verdeckte Gewinnausschüttung annehmen kann. Die Geschäftsführervergütung muss sowohl einem Fremdvergleich standhalten, als auch eine ausreichende Verzinsung des Stammkapitals der GmbH sicherstellen. Die maximale  vom Finanzamt anerkannte Tantieme kann durch eine Beispielrechnung ermittelt werden. Bei beherrschenden Gesellschaftern muss zusätzlich das Rückwirkungsgebot beachtet werden. Gehaltserhöhungen müssen daher durch Gesellschafterbeschuss im Vorfeld abgestimmt werden, um eine verdeckte Gewinnausschüttung zu vermeiden. Das gilt auch, wenn die absolute Höhe des Gehaltes nicht zu beanstanden ist. Auch Zusatzleistungen wie die Gestellung eines Firmen-PKW müssen vertraglich fixiert werden.
 
Sozialversicherungspflicht beim Gesellschafter-Geschäftsführer
 
Achtung ist geboten, wenn ein Gesellschafter-Geschäftsführer  mit weniger als 50% an der Gesellschaft beteiligt ist. Nicht selten betrifft dies Familiengesellschaften, wenn z.B. Kinder beteiligt werden. Die Sozialversicherungsprüfer haben diese Fälle verstärkt im Auge und fordern gerne die Sozialversicherung für die letzten 4 Jahre nach, nicht selten mehrere Zehntausend Euro. Bei einer Beteiligung von weniger als 50 % kommt es für die Beurteilung auf den Einzelfall an. Die Arbeitnehmer-Eigenschaft ist auch in diesen Fällen nicht zwingend anzunehmen. Klärung kann durch ein Statusfeststellungsverfahren herbeigeführt werden.
 
Gesellschafter-Darlehen
 
Nicht selten gewähren Gesellschafter ihrer GmbH ein Darlehen. Wir raten hier zur Absprache mit dem Steuerberater. Es empfiehlt sich ein schriftlicher Darlehensvertrag, in dem Modalitäten wie Verzinsung, Laufzeit und Rückzahlung geregelt sind. Ist das Darlehen zinslos und unbefristet,  besteht die große Gefahr, dass das Finanzamt das Darlehen abzinst. Hierdurch entsteht bei einem Darlehen von 100.000 Euro ein ungewollter Gewinn bei der GmbH in Höhe von über 50.000 Euro. Festzuhalten ist  zumindest eine Verzinsung von 1 % und die Vereinbarung der Laufzeit.
 
Ein von der GmbH dem Gesellschafter gewährtes Darlehen muss ausreichend verzinst werden, um eine verdeckte Gewinnausschüttung zu vermeiden. Bei höheren Beträgen sollte über eine Sicherheit nachgedacht werden, um dem Fremdvergleich standzuhalten.
 
Banken rechnen die Darlehensforderung der GmbH an den Gesellschafter für die Bestimmung der Eigenkapitalquote regelmäßig heraus. Da eine Forderung der GmbH an ihren Gesellschafter in der Bilanz unschön ist, sollte geprüft werden, ob eine Rückführung durch eine Ausschüttung möglich ist. In diesem Falle wäre die Netto-Ausschüttung nach Abzug der Kapitalertragsteuer nicht an den Gesellschafter auszuzahlen, sondern mit dem Darlehenskonto zu verrechnen.
 
GmbH in Schwierigkeiten
 
Ist durch Verluste die Hälfte des Stammkapitals verloren, muss eine außerordentliche Gesellschafter-Versammlung nach § 49 Abs. 3 GmbH-Gesetz einberufen werden. Bei einer eingetretenen Überschuldung kann in vielen Fällen durch Vereinbarung einer Rangrücktrittserklärung die Insolvenzantragspflicht vermieden werden. Es ist zu Beachten:  Es muss sich um einen qualifizierten Rangrücktritt handeln. Dem genauen Wortlaut der Vereinbarung kommt erhebliche Bedeutung zu! Außerdem ist zu beachten, dass eine einmal abgegebene wirksame Rangrücktrittserklärung auch noch ihre Wirkung entfaltet, wenn es der GmbH zunächst wieder besser geht sie erst einige Jahre später in die Insolvenz fällt. Der Gesellschafter, der die Rangrücktrittserklärung abgibt sollte daher die Forderung an die Gesellschaft gedanklich abschreiben.

Haben Sie weitere Fragen zur GmbH bzw. zum GmbH Jahresabschluss, wenden Sie sich gerne an uns.

arens + becker PartGmbB

Kanzlei für Steuerberatung + Wirtschaftsprüfung

Agrippinawerft 8
50678 Köln

Telefon: + 49 221 974525-0
Fax: + 49 221 974525-50

info_at_arens-becker.com

Arens + Partner