Befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung

Befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung

Als steuerlicher Anreiz für Investitionen wurde eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit höchstens dem Faktor 2,5 gegenüber der linearen AfA und maximal 25 % pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt (§ 7 Abs. 2 EStG). Die Regelung ist nach § 52 Abs. 1 EStG erstmals für den Veranlagungszeitraum 2020 anzuwenden.

Die Regelung in § 7 Abs. 2 EStG gilt nur für neue oder gebrauchte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z.B. Maschinen, Fahrzeuge, Betriebsvorrichtungen) bei Anschaffung nach dem 31.12.2019 und vor dem 1.1.2022. Nicht hierunter fallen immaterielle Wirtschaftsgüter (z.B. EDV-Programme) und unbewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z.B. Grund- und Boden, Gebäude). Soweit für ein bewegliches Wirtschaftsgut auch die Voraussetzungen für eine Sonderabschreibung z.B. nach § 7 g Abs. 5 EStG vorliegen, kann diese zusätzlich neben der degressiven Abschreibung in Anspruch genommen werden. 

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