Bußgelder bei Kassennachschau mit Beanstandungen

Bußgelder bei Kassennachschau mit Beanstandungen

Ab dem 1.1.2020 muss häufiger mit einer Kassennachschau gerechnet werden. Der Grund: Ab dem 1.1.2020 können bei Beanstandungen Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Bitte beachten Sie: Die Bedienungsanleitung zur Kasse muss in unmittelbarer Nähe zur Kasse liegen, und zwar in Papierform. Der Kassenprüfer wird hiernach fragen und kann, wenn diese nicht vorhanden ist, eine Bußgeld verhängen. Die Programmierungsprotokolle zur Kasse -mit durchlaufender Nummer- müssen ebenfalls in Papierform vorhanden sein. Hier genügt es allerdings, dass diese im Büro liegen.

Bitte stellen Sie bei einer Kassennachschau sicher, dass der vermeintliche Kassenprüfer tatsächlich vom Finanzamt ist. Der Dienstausweis ist als Nachweis ungeeignet, da sich dieser leicht fälschen lässt.  Es sind Betrüger unterwegs, die sich Daten von Ihnen erschleichen wollen. Lassen Sie sich also Unterlagen des Finanzamtes zeigen, aus denen sich ergibt, dass es sich tatsächlich um einen Kassenprüfer handelt oder rufen Sie beim Finanzamt an, um sich zu vergewissern, dass eine Kassennachschau erfolgt, bevor Sie Unterlagen herausgeben. 

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