Corona-Krise: Erleichterungen beim Elterngeld

Corona-Krise: Erleichterungen beim Elterngeld

Die Corona-Krise hat  Auswirkungen auf das Elterngeld. Der Bundesrat hat daher am 15.5.2020 einen Gesetzesbeschluss des Bundesrats gebilligt, der negative Auswirkungen der Corona-Krise auf das Elterngeld verhindern soll. Das Gesetz tritt rückwirkend zum 1.3. 2020 in Kraft und sieht folgende Erleichterungen vor:

Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben dürfen. Sie müssen sie also nicht bis zum 14. Lebensmonat des Kindes genommen haben.

Die Höhe des Elterngeldes reduziert sich nicht, wenn Eltern aufgrund der Corona-Krise ein geringeres Einkommen erzielen. Gründe hierfür können sein die Freistellung zur Kinderbetreuung, Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosigkeit. Die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld wird wie folgt geändert: Monate, in denen der Verdienst wegen der Krise geringer als sonst ausfällt, werden aufgrund eines sogenannten Ausklammerungstatbestands nicht mitgerechnet. Normalerweise bestimmt sich die Höhe des Elterngeldes anhand des durchschnittlichen Nettoeinkommens der zwölf Monate vor der Geburt. 

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