Investitionsabzugsbetrag

Investitionsabzugsbetrag

Die Voraussetzungen für den Abzug eines Investitionsabzugsbetrages wurden rückwirkend ab 1.1.2020 erheblich geändert. Durch die zahlreichen Änderungen wird sich der Kreis der begünstigten Unternehmen erheblich vergrößern.

Zunächst ist anzumerken, dass die unterschiedliche Behandlung von Unternehmen, die eine Bilanz erstellen und Unternehmen und Freiberuflern, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln, weggefallen ist. Ab dem 1.1.2020 ist allein der Gewinn maßgebend. Die Grenze für die Begünstigung ist ein Gewinn vor Abzug des Investitionsabzugsbetrages von 200.000 Euro.

Bisher durften für in den folgenden drei Jahren geplante Investitionen 40 % der voraussichtlichen Investitionskosten gewinnmindernd im Sinne von § 7g Abs. 1 EStG erfasst werden. Durch das Jahressteuergesetz 2020 wurde der Investitionsabzugsbetrag im Jahr der Planung auf 50 % angehoben.

Nach wie vor ist Voraussetzung für den Investitionsabzugsbetrag, dass der Gegenstand der Investition im Jahr der Investition und im Folgejahr nachweislich insgesamt zu mehr als 90 % betrieblich genutzt wird.  (Die im Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2020 vorgesehene Fassung, dass eine betriebliche Nutzung zu mehr als 50 % genügt,  ist in der endgültigen Gesetzesfassung nicht mehr enthalten.)

< zurück zur Übersicht

arens + becker PartGmbB

Kanzlei für Steuerberatung + Wirtschaftsprüfung

Agrippinawerft 8
50678 Köln

Telefon: + 49 221 974525-0
Fax: + 49 221 974525-50

info_at_arens-becker.com

Arens + Partner