Rechnungsabgrenzungsposten: neue Wesentlichkeitsgrenze ab Wirtschaftsjahre ab 2022

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Mit dem Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022) wird in einem neuen § 5 Abs. 5 Satz 2 EStG eine an die GWG-Grenze in § 6 Abs. 2 Satz 1 von derzeit 800 Euro gekoppelte gesetzliche Wesentlichkeitsschwelle für die Bildung aktiver und passiver Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz eingeführt. Die Neuregelung gilt erstmals für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2021 enden (§52 Abs. 9 EStG). Die Grenze von 800 Euro gilt für die jeweilige Ausgabe ( §5 Abs. 5 Satz 1 JStG 2022).

Durch die Neuregelung müssen künftig in vielen Fällen keine Abgrenzungen mehr von z.B. Versicherungsbeiträgen und Kfz-Steuern mehr erfolgen. 

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