Überbrückungshilfe soll ausgeweitet werden

Überbrückungshilfe soll ausgeweitet werden

Die Bundesregierung plant weitere Hilfen für Unternehmen, die von den verschärften Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind. Die Überbrückungshilfe soll um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert und ausgeweitet werden. Die Förderung soll vor allem Betrieben aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie der Veranstaltungsbranche und der Messebranche zugutekommen.

Damit reagiert Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf die anhaltende Kritik an der bisherigen Überbrückungshilfe für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler. Kritisiert wurde, dass die Zugangshürden zu den Geldern zu hoch seien und die Erstattung der betrieblichen Fixkosten nicht ausreichend sei. Das Bundeswirtschaftsministerium plant nun, weitere Kosten der Betriebe zu fördern. Gedacht wird an verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten, Zuschüsse für die Tilgung von Krediten oder Modernisierungszuschüsse für Betriebe, die die auftragslose Zeit für Renovierungen nutzen.

Die Nachfrage nach der ersten Überbrückungshilfe bliebt deutlich unter den Erwartungen zurück. Bis zum 5. Oktober wurden mehr als 123.000 Anträge auf Überbrückungshilfe gestellt mit einen Antragsvolumen von 1,5 Milliarden Euro. Bereitgestellt hatte die Regierung aber knapp 25 Milliarden Euro. Damit wurden nur rund 6 % der bereitgestellten Mittel abgerufen. Für viele Unternehmen und Freiberufler kam die Überbrückungshilfe trotz erheblicher finanzieller Schwierigkeiten nicht in Betracht, weil sie die geforderten Umsatzrückgänge nicht erreichten und die Förderung lediglich auf die Erstattung eines Teils der Fixkosten beschränkt war. 

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