Verbesserte Förderung von Photovoltaikanlagen

Verbesserte Förderung von Photovoltaikanlagen

Für das seit mehr als 20 Jahren bestehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die Bundesregierung am 7. Juli 2022 eine Neufassung beschlossen, die am 30. Juli 2022 in Kraft getreten ist. Das Gesetz regelt die Einspeisung von regenerativem Strom in die öffentlichen Stromnetze. 

Das neue EEG enthält einige Vereinfachungen. Durch die vollständige Streichung der EEG-Umlage kann ab 2023 der Erzeugungszähler entfallen. Für neue Anlagen, die ab 1. Januar 2023 in Betrieb gehen, wird auch die technische Vorgabe abgeschafft, dass nur höchstens 70 Prozent der Photovoltaik-Nennleistung in das öffentliche Netz eingespeist werden dürfen. 

Anlagen mit Eigenversorgung bekommen jetzt höhere Vergütungssätze als feste Einspeisevergütung: Anlagen bis 10 kWp erhalten 8,2 Cent pro kWh. Ist die Anlage größer, beträgt die Vergütung ab 10 kWp 7,1 Cent pro kWp. Anlagen mit Volleinspeisung erhalten einen noch höheren Vergütungssatz. Verzögert sich der Anlagenbau, wird dies jetzt nicht mehr mit einer geringeren Vergütung bestraft. Konkret wird die monatliche Absenkung der Vergütungshöhe, also die Degression der Vergütungssätze, bevor die Anlage in Betrieb genommen ist, bis Anfang 2024 ausgesetzt. Die oben genannten Vergütungssätze bleiben also in den Jahren 2022 und 2023 konstant. 

< zurück zur Übersicht

arens + becker PartGmbB

Kanzlei für Steuerberatung + Wirtschaftsprüfung

Agrippinawerft 8
50678 Köln

Telefon: + 49 221 974525-0

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 8:30 – 12:30 Uhr

Allg. Anfragen: info_at_arens-becker.com
Bewerbungen: bewerber_at_arens-becker.com

Arens + Partner